Was kann ich tun?

Da steht das Wort 'Fleisch'. Eine Annahme wird getroffen: Ein Gradmesser für Unvernunft.
Fleisch. Ein Gradmesser für Unvernunft.

In der Rubrik ‚Was kann ich tun?‘ werde ich als erstes Thema den Fleischkonsum ansprechen und inwieweit er – aus meiner Sicht – ein Gradmesser für unsere Unvernunft in Sachen menschengemachter Klimawandel ist. Ein paar Fragen an den Autor:

Bin ich mit Fleisch aufgewachsen?

Klar. Als 58jähriger sogenannter Boomer des geburtenreichsten Jahrgangs (1964) überhaupt, kenne ich Fleisch zur Genüge. Zwar waren wir ziemlich arm, aber bei Oma/Opa gab es Sonntagsbraten, ab und an mal ein Lyonerbrötchen oder ein Leberkäsweck. Im Schwimmbad ein Wienerwürstchen (oder Saitenwürstchen, wie man bei uns sagte) mit Senf, die Currywurst zum Ausflug, mit Papa abends mal ein Wiener Schnitzel. Als Kind hatte ich keine Ahnung, woher das Fleisch kam. Es war einfach da. Später ging es uns wirtschaftlich besser, Ende der 70er. Grillen war angesagt. Das Kotelett! Wer schafft die meisten Koteletts? Fleisch war der Beweis, dass man zur Mittelklasse gehörte, sich was leisten konnte. Und das Rindersteak kam auf. Steakhäuser, T-Bone, Steaksoßen. Fleisch war überall. Im Fernsehen (Werbespot: Ein Stück Lebenskraft!), in der Kinowerbung. Und plötzlich war da McDonalds! Endlose Fleischberge! Gemüse? Wurde so lange gekocht, bis nur Mus übrig war. Salate? Gib es den Hasen! Zum Geburtstag ein Spanferkel auf den Spieß. Warum nicht? Kostet ja nichts. Wir waren gedankenlos. Selbstvergessen. Hat uns jemand auf die Probleme hingewiesen? Ja, natürlich. Der tägliche Blick in den Spiegel. Aber offiziell? Nein.

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Ein bisschen was zum Inhalt. Zwölf Geschichten aus aller Welt. Spielen alle in naher Zukunft, aber es sind keine genauen Zeitangaben enthalten. Was aber auch nicht wichtig ist. Klimaextreme und eine Pandemie in Kombination zwingen Menschen zu Entscheidungen.

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