Heinrich-Roman illustriert …

Teilabbildung des Covers
Das Cover mit einer Zeichnung von Caroline Dabrunz

Ein lang gehegter Wunsch

Ein Buch mit illustriertem Text … der Gedanke geistert schon viele Jahre durch meinen Schädel. Ab und zu traf ich Menschen, deren Zeichnungen mir gefielen und ich fragte sie, bat sie um Zeichnungen. Aber na ja, wie es halt so ist … jede/r hat dies und das zu tun, hat Beruf, Kinder, fühlt sich nicht dazu in der Lage, weil ’so gut kann ich doch gar nicht zeichnen‘. Dann hatte ich es wieder vergessen. Unbefriedigend. Jetzt hat es endlich geklappt und ich würde das gerne noch vertiefen, mehr Texte, mehr Zeichnungen, aber es bleibt zäh. Wie das Leben nun mal ist. Dann erinnerte ich mich einer Kunstmappe mit eigenen Zeichnungen und Gemälden. Und weil noch ein paar Bilder fehlten, nahm ich aus dieser Mappe den Rest. Jedenfalls gibt es dieses Buch ja schon, aber das hier ist wesentlich schöner! Na gut, manch eine/r wird denken: Huch! Wie düster! Aber ich finde, es passt zu den Texten und ich bedanke mich herzlich bei Caroline für die schönen Illustrationen. Wer also zu den Texten noch ein paar tolle Eindrücke möchte, darf gerne zugreifen oder auch als Geschenk in Erwägung ziehen.

Klappentext

Irgendwann gegen Ende der 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Heinrich entdeckt die Welt um sich herum. Und dabei allerlei seltsame Erwachsene, die offenbar – kleinen Irrlichtern gleich – am Rande von Heinrichs Welt umherstreifen oder auch mal mittendurch trampeln. Heinrich muss sich sehr wundern. Doch seine Altersgenossen hinterlassen selten einen besseren Eindruck. Das alles zu sortieren, ist ein enorm schwieriges Unterfangen. Einzig Heinrichs Mutter ist den wirren Situationen ab und zu gewachsen und gibt sich Mühe, den kleinen Kopf ordentlich zu halten. Aber das klappt auch nicht immer. So ist Heinrichs Welt ein Potpourri aus menschlichen Schwächen, schwachen und manchmal starken Menschen, kleinen Leuchtfeuern und tiefen Abgründen. Das Leben eben. Was bleibt dem Kleinen, als sich irgendwie zu arrangieren.

Heinrich und die Reste vom Krieg
Roman
Autor: Heiko Tessmann
Genre: Alltägliches, Kindheit
Taschenbuch, 248 Seiten
ISBN: 978-3-7568-3560-7
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 23.09.2022
Preis: 19,90 EUR

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Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch
Heiko

Lesestoff für den Herbst

Der neue Roman für den kühleren Herbst

Frank Bernheimer – aka Johannes Meissner – lebt seit 25 Jahren unbehelligt von seiner Familie ein gutes Leben in Südfrankreich als Lektor und Schriftsteller. Bis er eines Tages Besuch bekommt, der längst verdrängte Schuldgefühle weckt. Frank tritt die Reise seines Lebens an. In eine Vergangenheit, die er lieber hinter sich lassen würde, und in eine Zukunft, die zum Schicksal Europas wird.

… so steht es im Klappentext

Bitteschön …

… liebe Freund:innen der Literatur. Diesen Roman gibt es auf meinem Rechner schon seit geraumer Zeit. Allerdings habe ich ihn komplett umgearbeitet. Verkürzt und mich auf die ‚Reise‘ konzentriert. Eine Reise in die Vergangenheit, auch ins eigene Ich; und am Ende entscheidet sie die Zukunft des Kontinents. Aufgegriffen habe ich das Thema Religion. Aber nicht in Form der vielen Menschen, die an etwas glauben, in den eigenen vier Wänden beten oder mit einem der vielen Götter sprechen, regelmäßig oder ab und zu – das sei dahingestellt -, nein, es geht darum, was passiert, wenn Religion und Macht verknüpft werden. Wenn der Mensch sich aus seinem individuellen Glauben erhebt und missionarisch wird. Den Anspruch hat, dass sein Weltbild, seine Ideologie, sein Glaube zum Lebensziel und Lebensinhalt aller werden sollte. Tunnelblick, Tunneldenken, Fanatisches kommen ins Spiel. Menschen, die diesen Weg nicht gehen, fallen links und rechts über die Kante – werden sogar Gegner. Feinde.

Schreibt mir gerne einen Kommentar am Ende der Seite. Jetzt bleibt mir nur noch, Euch ein paar angenehme und interessante Lesestunden zu wünschen.

Bis bald!
Heiko

Gibt es überall im Buchhandel

Charis
Die Reise
Autor: Heiko Tessmann
Genre: Science Fiction
Taschenbuch, 292 Seiten
ISBN: 978-3-7568-1579-1
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 24.08.2022
Preis: 15,50 EUR

Was kann ich tun?

Da steht das Wort 'Fleisch'. Eine Annahme wird getroffen: Ein Gradmesser für Unvernunft.
Fleisch. Ein Gradmesser für Unvernunft.

In der Rubrik ‚Was kann ich tun?‘ werde ich als erstes Thema den Fleischkonsum ansprechen und inwieweit er – aus meiner Sicht – ein Gradmesser für unsere Unvernunft in Sachen menschengemachter Klimawandel ist. Ein paar Fragen an den Autor:

Bin ich mit Fleisch aufgewachsen?

Klar. Als 58jähriger sogenannter Boomer des geburtenreichsten Jahrgangs (1964) überhaupt, kenne ich Fleisch zur Genüge. Zwar waren wir ziemlich arm, aber bei Oma/Opa gab es Sonntagsbraten, ab und an mal ein Lyonerbrötchen oder ein Leberkäsweck. Im Schwimmbad ein Wienerwürstchen (oder Saitenwürstchen, wie man bei uns sagte) mit Senf, die Currywurst zum Ausflug, mit Papa abends mal ein Wiener Schnitzel. Als Kind hatte ich keine Ahnung, woher das Fleisch kam. Es war einfach da. Später ging es uns wirtschaftlich besser, Ende der 70er. Grillen war angesagt. Das Kotelett! Wer schafft die meisten Koteletts? Fleisch war der Beweis, dass man zur Mittelklasse gehörte, sich was leisten konnte. Und das Rindersteak kam auf. Steakhäuser, T-Bone, Steaksoßen. Fleisch war überall. Im Fernsehen (Werbespot: Ein Stück Lebenskraft!), in der Kinowerbung. Und plötzlich war da McDonalds! Endlose Fleischberge! Gemüse? Wurde so lange gekocht, bis nur Mus übrig war. Salate? Gib es den Hasen! Zum Geburtstag ein Spanferkel auf den Spieß. Warum nicht? Kostet ja nichts. Wir waren gedankenlos. Selbstvergessen. Hat uns jemand auf die Probleme hingewiesen? Ja, natürlich. Der tägliche Blick in den Spiegel. Aber offiziell? Nein.

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Die Buchreihe ‚Insel 64‘

Bild: Fragen an den Autor

Fragen an den Autor

Zwei Bücher sind es in dieser Reihe nun. Das erste kam Ende Januar und das zweite Mitte Juli 2022. Im ersten Buch befinden wir uns im Jahr 2148, und es geht nicht mehr um die Frage ‚Was machen wir?‘ sondern um ‚Wie geht es nun weiter?‘. In den Monaten nach dem Erscheinen von Insel 64 ließ mich der Gedanke an die Menschen im Buch aber nicht mehr los; ich habe mich ihnen angenähert. Ein Folgeroman ist zwar in Arbeit, trotz allem war ich unzufrieden. Etwas fehlte. Bis mir klar wurde, dass ich 110 Jahre übersprungen habe (aus Romansicht) und ich viel früher ansetzen muss. Wie hat das angefangen im Jahre 2038? Damit muss ich mich beschäftigen. Mit diesem – nur für einen Schreiberling entscheidenden Punkt – kamen weitere Fragen, die ich mir als Autor stelle (immer unter der Roman-Prämisse einer Flucht auf Inseln).

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Die Story geht weiter. Jetzt!

Cover des neuen Buches 'Die Niederlage der Nike'
Der Erzählband ‚Die Niederlage der Nike‘

Liebe Lesende!

Da ist er nun, der neue Erzählband: Hier geht es zum Buchshop

Ein bisschen was zum Inhalt. Zwölf Geschichten aus aller Welt. Spielen alle in naher Zukunft, aber es sind keine genauen Zeitangaben enthalten. Was aber auch nicht wichtig ist. Klimaextreme und eine Pandemie in Kombination zwingen Menschen zu Entscheidungen.

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