Dieser Blogbeitrag ist nichts für schwache Nerven. So viel sei vorab gesagt. Ich vermute, Teile des Textes, des Themas, können Trigger sein, in mancherlei Hinsicht. Es geht um Selbstverletzung und Resilienz, Ängste, Traumata. Der Text ist ein Spiegel. Aber nicht nur für mich, denn es gibt viele mit identischen oder ähnlichen Problemen. Dieser Text ist nicht therapeutisch zu lesen, er ist kein Ersatz für professionelle Hilfe jedweder Art. Er hat keinen beratenden Charakter und fordert nicht auf. Zu nichts. Er bildet einen Teil meiner Realität ab. Und dass ich ihn erst nach 61 Lebensjahren zu Papier bringe, die Worte freilasse, ist schwer genug, aber notwendig. Trotz aller Hässlichkeiten, werde ich versuchen, positiv zu sein, denn das ist es, was am Ende bleibt. Ein lebenswertes Leben zu leben, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Für das Stück Freiheit, das einem geschenkt wurde. Fangen wir also an.
Geboren wurde ich im Januar 1964 in einer nordbadischen Stadt. Mein Vater war Waldarbeiter zu dieser Zeit. Kurze Zeit später dann Fensterputzer. Die Verhältnisse in puncto Lebensstandard, Versorgung mit Nahrung, Miete etc. würde man heute als prekär bezeichnen. Fast möchte ich von Klischees sprechen, wenn ich erzähle, dass Alkohol und Spielsucht immanente Elemente im Leben meines Vaters waren. Eine extreme Form von Bindungslosigkeit. Vielleicht komme ich noch auf einzelne Situationen zu sprechen, aber die Summe vielerlei Erfahrungen haben mich mit sechs Jahren dazu gebracht, mir Nadeln und andere spitze Gegenstände in Haut und Fleisch zu treiben. Der Schmerz konnte nicht Schmerz genug sein. Das Konglomerat innerhalb dieser Familie (bis zu den Großeltern) war chaotisch, emotional völlig instabil, gepaart mit Hässlichkeiten untereinander, Neid, Entwürdigung, Verhöhnung, Nervenzusammenbrüchen, manchmal denke ich an deprivierende Auswirkungen auf mich als einziges Kind in diesem Komplex. Eine Art Getreidekorn zwischen zwei Mühlsteinen. Infolge der sozialen Einstufung meiner Eltern war der tägliche Gang auf die Straße, in Kindergarten oder Schule ein stetes Spießrutenlaufen. Heute würde mich als Sandsack auf zwei Beinen bezeichnen. Grundsätzlich jede/jeder probierte Fäuste, Fingernägel, Füße, Spucke oder anderes an mir aus. Und das fast täglich. Das Schließen des Gartentores hinter mir war der Schritt in eine mit hoher Wahrscheinlichkeit gewalttätige Welt. Und hinter der Gartentür, in dem, was man Zuhause nennen könnte, gab es keine Hilfe. So ist mir ein Gefühl aus Kindheitstagen heute noch sehr geläufig: Hilflosigkeit. Sie ist Teil meines Fundaments geworden. Die erlebten Situationen waren derart verstörend, dass mir nur der Rückzug in einen tief in mir liegenden Kern blieb. Kontakte zur Außenwelt reduzierten sich auf ein Mindestmaß. Um mir bewusst zu machen, dass ich lebe, benötigte ich den Schmerz in Form von gewalztem Stahl. Nadeln, fein und glänzend. Vom Regen in die Traufe kam ich samt Eltern, als wir nach NRW zogen. Im Sommer 1972. Innerhalb von wenigen Wochen veränderte sich mein Leben. Den einzigen Freund, dessen Vater den Rest der Familie prügelnd in den Tag schickte, musste ich zurücklassen.
Mit 14 Jahren habe ich dem Schmerz durch Nadeln entsagt und einen anderen Kanal ins Innere entdeckt. Das Vorbild dazu war mein Vater. Bommerlunder, Doornkaat, Obstler oder Bacardi, Apfelkorn. Die Frage nach der Schule hat sich in diesem Zeitraum ziemlich erledigt. Bedeutende Sätze meiner Lehrer erschöpften sich in der Hoffnung, ich möge unter der Brücke enden, um der Gesellschaft erspart zu bleiben. Mein zukünftiger Platz an der Sonne. Ich beschloss, Tätigkeiten bei mich nicht respektierenden Lehrern einzustellen – und das waren die meisten. Korrelierend dazu stieg die Zahl meiner unsozialen Taten an. Mein Rektor wünschte sich nichts sehnlicher, als dass ich bald verschwände und ich wünschte ihm ein ebensolches Schicksal. Gleichzeitig änderte sich mit dem Ende der Schule wiederum mein Leben, als wir innerhalb von sechs Wochen wieder umzogen. Zurück in die alte Heimat. Grund waren wieder der Alkohol und die Spielsucht meines Vaters. Wieder einmal ließ ich Freunde und noch dazu meine geliebte Freundin zurück.
Ich war siebzehn und der Tiefpunkt – so dachte ich – war erreicht. Ich blieb fast ein Jahr zuhause, kannte niemand, wollte keinen kennenlernen. Mit dem Alkohol wurde es schlimmer bei meinem Vater. Ich beschloss, das Heim zu verlassen und entschied mich zu einer Lehre als Landwirt, weit weg vom Ungemach. Dankenswerterweise fand ich einen Landwirt, der meine Muskeln schätzte und auf mein Zeugnis pfiff. Wer noch nie etwas mit Landwirtschaft zu tun hatte, den trifft der harte Arbeitsalltag – die 10 bis 12 Stunden oder in Erntezeiten das Durcharbeiten – mit voller Breitseite. Das Schlachten von Tieren aller Art, die rohe Wirklichkeit bei Wind und Wetter, das ließ mich jeden Tag ans Aufhören denken. Das Alleinsein wütete so radikal in mir, dass ich eines Sonntagnachts bei einer Motorradfahrt meine Maschine auf die Gegenfahrbahn lenkte und auf einen LKW zusteuerte, der geistesgegenwärtig das Lenkrad herumriss und ich mit einem kaputten Außenspiegel davon kam. Doch nach drei Monaten bemerkte ich eine Änderung in mir. Trotz der Einsamkeit auf einem Aussiedlerhof (aus einem Ortskern ausgesiedelte Höfe), stellte ich fest, es gibt etwas, das mir Spaß macht. Vielleicht tat das die Stille der Natur, das Wachsen von Weizen, Raps, Rüben, die Verantwortung, die mehr wurde, ein Chef, der mich forderte, aber nie auf mich herab blickte, das Eingebundensein in diese Familie mit all ihren Problemen und dass ich meine Fähigkeiten entdeckte und diese auch geschätzt wurden. Und dass ich durchhielt, die Jahre bis zur Gesellenprüfung, Ende August 1984.
Schon ein paar Tage später folgte der 20monatige Zivildienst. Um es mit Dickens zu sagen: Eine der schönsten Zeiten, eine der schrecklichsten Zeiten. In anderer Form kehrte die Sucht zurück. Es wurde die Sucht, zu helfen. Was mir Freude bereitete, wandelte sich gleichzeitig in ein Muss. Überstunden, freiwillige Dienste in allen Bereichen mit körperlich und geistig behinderten Menschen, das ging mir über in Leib und Seele und verlangte mir alles ab. Immer öfter wurde ich depressiv. Die Dämonen der Kindheit kehrten zurück. Ich trank wieder mehr, begann zu rauchen, kiffte, nahm Psychopharmaka zusammen mit Alkohol, kreierte eigene Aufputschmittel und bat das Bundesamt für Zivildienst, mir noch zwei Jahre anzuhängen, was natürlich abgelehnt wurde. Ich musste also nach 20 Monaten die Menschen verlassen, die ich lieb gewonnen hatte und stieg hinab in ein dunkles Tal. Nirgendwo gab es Licht, keine Orientierung möglich, also beschloss ich, den Weg der Landwirtschaft weiterzugehen, arbeitete als Betriebshelfer auf diversen Höfen, begann alsbald mein erstes Gesellenjahr und gewöhnte mich wieder an das Leben auf dem Hof, weitab der Stadt. Nach ein paar Wochen hatte ich einen Plan (Entwicklungshelfer beim ded) und arbeitet gezielt darauf hin (Austauschgeselle innerhalb der EU). Für den Juni 1987 bekam ich einen Austauschplatz auf einer walisischen Schaffarm und freute mich ungemein. Langsam schälte sich eine Zukunft aus dem Nebel. Doch Ende April kippte mein Vater vom Barhocker einer Kneipe. Mehr schlecht als recht selbständig mit seiner Gebäudereinigung. Diagnose: Astrozytom Grad IV. Ein Todesurteil. Die Firma musste erhalten werden, denn sie brachte Geld für Miete und Leben meiner Familie. So änderte ich mein Leben, keine Landwirtschaft mehr, es folgte Gebäudereinigung. Putzmaterial ausfahren, Angebote schreiben, kontrollieren, selbst putzen, Löhne ausfahren und weil ich mir keinen Lohn zahlen wollte, heuerte ich bei der Deutschen Bundespost an im Schichtdienst, was gut zu den Zeiten einer Gebäudereinigung passte. Fünf Jahre blieb ich bei der Post und wurde in allen Bereichen eingesetzt (Paketeingang, Päckchenabgang, Brief- und Paketzustellung, Briefverteilung) und in mir reifte der Gedanke, die Prüfung abzulegen, um bei der Post zu bleiben. Für die Gebäudereinigung suchten wir einen Käufer (Kunden samt Material und Personal), den wir schließlich fanden. Meine Mutter bekam eine Arbeitsstelle. Die Firma gab es nicht mehr. Mein Vater war schon zwei Jahre tot. Doch der Preis für die Nachtschichten, Überstunden, die Krebserkrankung inkl. Veränderungen der Persönlichkeit, die Gebäudereinigung, die Schulden, die mein Vater angehäuft hatte, das Verblassen meiner ursprünglichen Ziele, das hatte enorme Auswirkungen auf mich. Eines Tages sagte der Amtsarzt der Bundespost, mein Leberwert wäre 365, was bedeutete, Alkoholiker zu sein oder zumindest auf dem Weg dorthin. Es war mir nicht bewusst, wie viel ich trank, doch er hatte recht. Ich dachte am Morgen an ein Glas Southern Comfort mit Cola nach dem Aufwachen und ging damit auch ins Bett. Eine andere Sucht hatte mich eingeholt.
1992 beendete ich die Postkarriere und fiel in ein tiefes Loch. Das ging bis zum Ausbau meines Gaszählers, unbezahlten Rechnungen, keiner Heizung im Dezember, nur Knäckebrot zu essen, Kerzen in der Wohnung, und eines Tages ging ich einfach in den Schlachthof und fragte nach Arbeit, bekam sie und wurde in die Tötung gesteckt, dann in die Ausschlachtung. Aus meiner Sicht konnte ich mal wieder nicht tiefer sinken, zog mich von Kumpels zurück, blieb in der Wohnung, trank Tankstellenwein, rauchte Schwarze Hand und wenn es mal ein paar Tabletten gab, warf ich sie ein. Eines Tages schlief ich in der Badewanne ein und wachte auf, als mein Mund unter Wasser war und ich Selbiges husten musste und erbrach. Ich ging in die Kneipe, schwankend und wusste, dass dieser Weg bald endete, würde ich so weitermachen. Also hörte ich im Schlachthof auf und fand bei einem Eisenwarenhandel einen Job. Verkauf, Kommissionierung. Mein Lohn wurde in Teilen gepfändet. Genau zwei Jahre blieb ich dort und seltsame Erlebnisse ruinierten die letzten Reste meines Selbstvertrauens. Ich musste diesen Ort verlassen. Grundsätzlich verlassen. Weit weg. Das tat ich 1995.
Ich fand mich in der Pfalz wieder. Arbeitslos zuerst, nach einem knappen Jahr aber landete ich bei den Johannitern. Fahrdienstleitung und Fahrzeugverwaltung. Den Alkohol hatte ich reduziert auf ein normales Maß (wenn man bei Alkohol von normal reden kann). Ich hörte 1996 auf zu rauchen, von einem Tag auf den anderen. Es schälte sich so etwas wie eine hellere Zukunft heraus. Mal wieder. Es folgten Heirat und die erste Privatinsolvenz in der Pfalz im Jahr 1998. Kein Gerichtsvollzieher konnte mich mehr quälen. Wohlverhaltensphase, so nannten sie es. Ich verhielt mich vorbildlich und das Thema kam auf Kinder und endlich dachte ich, dafür bereit zu sein. Bei den Johannitern kletterte ich in höhere Tarife, wurde Betriebsrat und es roch nach Frühling. Dann kam das Aus für den Regionalverband in dem ich angestellt war. Eine Zusammenlegung bzw. Zerschlagung, Entlassungen unter nicht wirklich würdigen Bedingungen. Ich hatte zuvor Elternzeit eingereicht. Zwei Jahre. So war ich noch angestellt und konnte das Chaos aus der Ferne beobachten Diese zwei Jahre nutzte ich auch, um mich selbständig zu machen in meinem Steckenpferd, der EDV, machte also mein langjähriges Hobby zum Beruf. 2002 gab es dann einen Auflösungsvertrag mit den Johannitern. Und 2003 kam schon das nächste Kind. Und meine Ängste kehrten zurück. Ob ich der Verantwortung gerecht werden könnte, die Angst vor meinem Versagen. Die Angst, ungenügend zu sein für all die Anforderungen. Dieses Mal war es nicht der Alkohol oder eine Nadel, es wurde das Essen. Trotzdem ich meine, ein ganz guter Vater gewesen zu sein und meine Firma leidlich funktionierte, verlor ich doch mehr und mehr an Vertrauen in mich und 2010 schrieb ich plötzlich, aus heiterem Himmel, meinen ersten Roman. Was ich dort beschrieb, meine Jugend mit 15, war wie ein Schlag ins eigene Gesicht. Ich begann mehr am PC zu spielen und 2012 rutschte ich in eine große Depression. Die intensivste und längste depressive Phase meines bisherigen Lebens. Aus dem Bett kam ich nur noch mit Mühe und wenn die Kinder aus dem Haus waren, legte ich mich wieder hin, öffnete kaum noch Briefe, zog mich mehr und mehr zurück und wurde dicker. Und dicker. Ich musste meine Firma abmelden, Kosten für Berufsgenossenschaft und Krankenkasse kamen auf mich zu, Steuer, Vorsteuer, Firmenkredit, das schwappte über mir zusammen wie eine Monsterwelle. Ich versuchte Hilfe zu bekommen in Heidelberg, der Psychiatrie. Dort stellte man fest, dass ich Hilfe nötig hätte, aber am Ende meinte man, ich würde durchs Schreiben genug reflektieren und empfahl ambulante Hilfe. Ich wurde dicker. Der Schmerz ließ sich nur durch Chips, Erdnüsse und doppelte Portionen in den Hintergrund schieben.
Als ich wieder etwas auf den Beinen war, was drei Jahre dauerte (in dieser Zeit bewarb ich mich auf unzählige Jobs, Türsteher in einem Spielcasino, Regal einräumen, was aber immer mit ich bin überqualifiziert abgelehnt wurde), ging ich zur Agentur und erfuhr, dass Selbständige keine Umschulung/Weiterbildung bekommen. Ich müsste ein Jahr arbeiten im Angestelltenverhältnis, was ich tat. Nach diesem einen Jahr beantragte ich den Bildungsgutschein und bekam ihn, fand eine Stelle in einer Schule für Arbeitserzieher in Mannheim. Eine zweijährige Ausbildung, die ich 2019 mit einem sehr guten Zeugnis abschloss. Also bewarb ich mich insgesamt vierzig Mal. Und bekam vierzig Absagen. Einige hatte ich persönlich aufgesucht, die sahen, wie dick ich inzwischen geworden war und lehnten vermutlich aus diesem Grund ab. Die meisten Arbeitgeber aber verneinten, weil ich zu alt war. Ich rutschte wieder ins Tal. Wieder Klinikversuche, Psychiatrien hier und da, ambulant in Landau, überall jedoch gab es Personalmangel, keinen Platz, Standardprozesse, also erst mal vier oder fünf Medikamente, stricken, Teppiche knüpfen, aber keine Versuche, den wahren Ursachen auf den Grund zu gehen. Schon 2016 zog ich mich mehr und mehr zurück, daheim alsbald in ein kleines Zimmer, die Rollläden meist zu, ging auf keine Familienfeier mehr, bald gar nicht mehr aus dem Haus. Ich verfiel in eine äußere und innere Isolation – und wurde dicker. Richtig dick. Ich spürte seit etwa 2014 eine zunehmende innere Unruhe, den Drang, weiterziehen zu müssen, die Heimatlosigkeit wurde eine Feuerwand, die näher rückte. 2020 beschloss ich insgeheim, den Tod nun schnell herbeizuführen durch Essen. Lange würde es ja nicht mehr dauern, denn inzwischen hatte ich 196,5 Kilogramm Lebendgewicht erreicht; so dachte und fühlte ich.
Isolation kommt
Die Corona-Pandemie, der Lockdown, das kam meiner Isolation entgegen. Ich ging nicht mehr zum Arzt, duschte nur noch selten; ich würde sagen, eine beginnende Verwahrlosung setzte ein. Das Leben wurde mir egal. Dann überraschte mich 2023 vermehrtes Schreiben, eine enorm intensive Schreibsucht. Zunächst Kurzgeschichten, dann begann ich Ende des Jahres einen Roman und im Jahr 2024 tippte ich insgesamt drei Romane, mehr als ein Dutzend Kurzgeschichten und hunderte von Gedichten. Die schon länger gespürte Veränderung in mir wurde zu einer immer größer werdenden Unwucht. Im November 23 probierte ich es noch einmal in einer Klinik, aber der Personalmangel war verheerend, für alle Patienten. Ich versuchte zum ersten Mal ernsthaft das Abnehmen, um dieser Unwucht in mir, dem beginnenden Aufbruch entgegenzukommen, aber es misslang. Dann kam der August 2024. Ich träumte fast jede Nacht von Situationen aus der Kindheit, sah Personen aus der Vergangenheit, tippte und tippte, spürte den Drang nach der Ferne, dem Aufbruch und Mitte des Monats begann ich aus eigenem Antrieb mit dem Abnehmen. Ohne Hilfe von außen. Ohne mir irgendeine der oftmals blödsinnigen Diätpläne aus irgendwelchen Zeitschriften zu Gemüte zu führen. Ich reduzierte meine Kalorienzahl auf 750 täglich. In diese 750 Kalorien packte ich so viel der benötigten Inhaltsstoffe wie möglich (am Ende des Textes werde ich meinen Essensplan auflisten). Sechs Wochen nach Start begann ich mit Spazierengehen. Einmal um den Block, eine Woche später 500 Meter mehr, eine weitere Woche noch mal 500 Meter, dann steckte ich mir Ziele, Wegpunkte, die ich erreichen wollte. Ich rutschte immer wieder in depressive Phasen. Doch ich wollte keine Niederlage mehr erleben – und NICHT abzunehmen, wäre eine solche Niederlage. Anfangs verlor ich nur Wasser und es ging zügig voran. Jetzt ist Ende März 2025, ich habe inzwischen mehr als 70 Kilo abgenommen, kann schon recht lange Strecken gehen, habe keine konditionellen Schwierigkeiten, wenn es bergauf geht, lasse regelmäßig ein großes Blutbild machen (alle Werte sind die eines sehr gesunden Menschen), habe ein Blutdruck-Medikament abgesetzt, stecke in Kleidern, die sechs Nummern kleiner sind und werde den Weg weiterhin beschreiten, doch ich bin noch nicht am Ziel, denn emotional tauche ich regelmäßig in dunkle Täler ab. Die Ursachen all dieser Suchtformen sind noch nicht genügend bearbeitet, der Schmerz ist immer noch da, die Sehnsucht nach diesem Schmerz; und ich muss gestehen, dass – entgegen der Meinung, mein Abnehmen begünstige meine emotionale Situation – ich instabiler bin als zuvor; zwar tauche ich immer wieder aus dem dunklen Ozean auf, doch diese Phasen kommen öfter und sind nicht selten intensiver. Mein bisheriges Leben habe ich nicht nur infrage gestellt, es ist komplett unter mir zusammengebrochen. Als bestünden meine 61 Lebensjahre aus einem zusammengefegten Scherbenhaufen. Ehrlicherweise gestehe ich, das starke und unmittelbare Gefühl zu haben, von ganz vorne zu beginnen. Also ab Geburt. Mit dem Unterschied, dass ich lesen, schreiben und sprechen kann; und der, der ich einmal war, entfernt sich zusehends von dem jetzigen, der ich nun bin, oder im Begriff ist, zu werden. Mit dem Kerl von früher habe ich nicht mehr viel zu tun. Die Erinnerungen an ihn werden schwächer. Er ist mir fremd. Entfremdet. Ich stelle fest, das war nicht ich. Dutzende Schalen um den Kern herum, der nun völlig offen liegt. Angreifbar zwar, ungeschützt, aber das ist gut so. Mein Abnehmen geht weiter. Und mein neues Ziel ist das Gewicht, dass ich als Leistungssportler mit 17 Jahren mit mir in die Wettkämpfe trug; 92 Kilogramm. Handball, Fünfkampf, Schwimmstaffel, Volleyball, das werde ich nicht mehr alles tun, aber das eine oder andere werde ich wieder umzusetzen versuchen. Die Zahl 61 ist nur eine Zahl. Unter allen Chancen in den letzten sechs Dekaden, ist dies die beste. Glasklar liegt sie vor mir. Was ich des Geldverdienens wegen tun werde, liegt im Nebel, denn Alte wie ich, sind nicht mehr sehr gesucht. Egal, ob ich in meinem Kopf gerade mal 40 geworden bin oder auf so vielen Gebieten wertvolle Erfahrungen habe, doch irgendwo wird es einen Platz geben. Und dass ich von der Schriftstellerei leben könnte, ist eine Illusion. Mag sein, dass ich gut darin bin, aber was ich schreibe, ist nicht das, was auf dem Markt Geld bringt. Aber das macht nichts, denn ich bin auf dem Weg zum Ich. Und das ist doch immerhin etwas. Der Pfad dorthin war extrem steinig und die Klippen lebensgefährlich.
Mein Essensplan
Frühstück
1 Becher Magerquark (250g) > der Eiweißträger
2 Tomaten gewürfelt oder
½ Gurke geraspelt oder
4 mittelgroße Champignons
1 EL Kürbiskernöl (VIEL Vitamine, Mineralien und Spurenelemente)
1 TL Sesam
Salz, Pfeffer
Wasser, um den Quark cremiger zu machen
Mittagessen (immer unterschiedlich)
Gurkensalat | Tomaten-Gurkensalat | Tomatensalat | Blumenkohlsalat | Rosenkohlsalat | Chinakohlsalat | Karotten-Pastinakensalat | Paprikasalat | Spitzkohlsalat
Wie Ihr den Salat zubereitet, welches Dressing, das sagt euch euer Geschmack. Kann bspw. ein TL Senf dabei sein. Wenn es geht, dann immer Knoblauch, Chili oder auch mal Curry. All die Gemüsearten liegen bei 11 – 35 kcal/100g. Berechnet es zusammen mit 1 EL Olivenöl und Essig so, dass ihr nicht viel über 250 kcal hinauskommt. Spart ruhig etwas ein, so könnt ihr noch eine Scheibe Knäckebrot (WASA Hafer & Sesam, 33 kcal/Scheibe) dazu essen. Wenn ihr insgesamt mehr macht, könnt ihr am Abend auch davon essen, also abends dann noch mal um die 250 kcal. Die Kohlarten machen sehr satt und sind am Beginn der Reduzierung besser geeignet, denn euer Magen ist ziemlich gedehnt und braucht ein paar Wochen, bis er schrumpft.
Abendessen (immer unterschiedlich)
Es muss den ganzen Abend satt machen und auch die Nacht überbrücken. Besonders die Kohlsalate eignen sich dazu. Kombiniert ruhig, denn das bringt geschmackliche Vielfalt. Wer nach einem Blutbild am unteren Eiweiß-Level liegt, kann abends einen Harzer Roller in den Salat würfeln, wenig bis null Fett und eine Menge Eiweiß. Im Winter ist eine warme Suppe nie verkehrt. Auch dazu eignen sich alle Kohlarten. Vergesst ALLE Geschmacksverstärker, Tütensuppen, Brühwürfel oder sonstigen Kram. Nehmt NUR frische Zutaten, frische Gewürze, frische Kräuter.
Kartoffeln
Hm, ja, Kartoffeln machen satt. Stimmt. 100g kommen auf 80 – 90 kcal. Aber Kartoffeln haben eine hohe Dichte. 100g Kartoffeln ist nicht viel. Gönnt Euch mal eine oder zwei am Wochenende, als Belohnung. Schale dran lassen, im Backofen OHNE Öl, in zwei Hälften schneiden, bisschen Salz – und zelebriert dann das Essen. Wenn Ihr eine Zehnermarke gerissen habt, esst zwei Kartoffeln mit etwas Quark. Bei Kartoffeln denkt man an Gemüse und gesund sind sie ja, aber sie haben auch ordentlich Stärke > Umwandlung in Einfachzucker. Also sparsam sein. Nur bei besonderen Gelegenheiten.
Zucker
Vergesst allen künstlichen oder in gekauften Lebensmitteln enthaltenen Zucker. WENN überhaupt, dann nur Fruchtzucker im Obst. Ihr müsst nicht unbedingt jeden Tag einen Apfel essen, aber wenn ihr den Frühstücksquark zusammenrechnet, kommt ihr auf etwa 200 kcal. Da hat noch eine kleine Banane Platz, aber erst um 10 Uhr. 100g Banane ca. 85 kcal. Eine kleine Banane passt da noch rein und bringt euch den Vorteil von Kalium (fürs Herz). Kein Zucker in Kaffee oder Tee, keine Fruchtsäfte. Zucker auf NULL reduzieren (außer Obst). Ab und zu eine Birne, einen Apfel. Vitamine sind genug in den Gemüsesorten.
Alkohol
Dazu nur zwei Worte: Keinen Alkohol.
Brot
Vergesst Brot/Brötchen. Egal ob Vollkorn oder ein Toastbrot. Ein gutes, mittelgroßes Brötchen bringt die ganze Tageszählung durcheinander – und ihr braucht es nicht. Außer fürs Auge. Wenn ihr eines esst, dann vielleicht auch ein zweites und schon seid ihr auf der Straße der Ausreden.
Fleisch/Fisch
Die Carnivoren unter uns werden sagen, dass die Zufuhr von Fleisch – zumindest ab und zu – bedingungslos ist. Mal abgesehen von der Gichtgefahr (die beim Abnehmen steigt durch die Entwässerung und somit Salzbildung), reduziert Fleisch/Fisch bei einer selbst gesetzten Grenze von 750 kcal/Tag den ganzen gesunden Rest des Essens. Mit anderen Worten: Für ein schönes Stück Fleisch nehmt ihr in Kauf, dass ihr den Rest des Tages nicht satt werdet. Da ich nicht auf einer Mission bin, müsst Ihr wissen, ob Fleisch/Fisch in den Plan passt. Esst keines, und Euer Leben wird nicht schlechter, euer Körper erleidet nur den einen Mangel (siehe B12 unten), den man aber leicht ausgleichen kann.
Nahrungsergänzungsmittel
Ein Vitamin sollte man (ab einem gewissen Alter bzw. der Ernährungsweise) NICHT außer Acht lassen: Das Vitamin B12. Trotz des sehr langlebigen Depots in der Leber, ist ein B12-Mangel von großer Tragweite. Ob man – wie ich – Veganer ist oder aus Gründen des Abnehmens auf Fleisch/Fisch verzichtet, bleibt sich in den Auswirkungen gleich. Über kurz oder lang stellt sich ein B12-Mangel ein. Lasst euch von eurem Arzt ein B12-Präparat empfehlen (meist in Tablettenform). Dann kann es passieren, dass ihr beim Gehen/Wandern plötzlich in eine Zerrung lauft, Wadenmuskel, Oberschenkelmuskel beim Treppensteigen oder ähnliches. Lasst euch ein Rezept zur Physiotherapie verschreiben UND besorgt Euch Magnesium (fragt den Arzt nach einem guten Präparat > gibt viel Mist, wie immer).
Fett/Muskeln
Gebt Euch keinen Illusionen hin. Nachdem der Körper mal das meiste Wasser raus hat (geht zu Beginn recht schnell) beginnt der Fettabbau UND der Muskelabbau. Am Anfang fällt Euch das gar nicht auf, doch bald werden beim Treppensteigen die Beine versagen, eine volle Einkaufstasche wird unmöglich schwer und allerlei anderes Kroppzeug wird Euch widerfahren. Beginnt NICHT zu früh mit dem Muskelaufbau, denn Muskeln sind um ein Vielfaches schwerer als Fett und würde einen Sprung nach oben auf der Waage bedeuten = Motivation im Eimer. Ich würde mal sagen, wenn ihr 2/3 Eures Zieles erreicht habt, beginnt mit vorsichtigem Muskelaufbau. Vorsichtig ist die Devise. Und zwar nur die Muskeln, die ihr im Alltag benötigt, nicht beim Posen am Strand. Also Beine und Schultern (Schutz der Gelenke). Lasst Euch von der Physiotherapie-Praxis beraten. Unbedingt!
Hautfalten
Ist klar, dass Hautfalten beim Abnehmen ein Thema werden und zwar, je mehr weg, desto intensiver. Stellt Euch also nicht zu oft vor den Spiegel, denn ihr werdet jedes Mal erschrecken. Und noch mehr erschrecken. Hautfalten haben aber auch noch eine andere Wirkung: Schweißbildung im Sommer und damit die Gefahr von Reibung und Entzündung. Also beobachten. Bei mir hat sich diese Problematik seltsamerweise auf Null reduziert, aber es geht eben auch in die andere Richtung. Hier unbedingt VORHER den Hausarzt konsultieren, da gibt es mechanische Mittel, die helfen. Vor allem aber täglich waschen, beobachten cremen (Zinksalbe). Verlieren werdet Ihr die Hautfalten nur über eine/mehrere Operationen, die allerdings i.d.R. NICHT von der Krankenkasse übernommen werden. Es gibt Ausnahmen. Fragt da bitte Euren Hausarzt.
Der Kopf
Ich habe Mitte August 2024 angefangen bei 196 kg und bin nun Ende März 2025 bei 123 kg. Ohne Kopf geht gar nichts. Ohne Wollen. Ohne Disziplin. Das Gute ist das schnelle Ausscheiden des Wassers (unterstützt durch viel Gurken), doch irgendwann wird es langsamer, dann kommt ein Plateau, das man drei, vier Tage hält, die Motivation wackelt … kann und wird alles passieren. Die anderen Leute essen euch was vor, die Werbung schmeißt euch zu mit Süßkram, Geburtstage, Partys, Feiertage … das sind alles Endgegner. Mein Glück ist, dass in meiner Persönlichkeit ein ‚ich will nicht vor mir selbst versagen‘ angelegt ist. Ich hasse Niederlagen, persönliche Niederlagen vor allem. Also verlieren beim Mensch-ärgere-dich-nicht ist mir egal. Auch wenn ich tausend Mal verliere. Aber Abnehmen ist kein Spiel. Es ist der Kampf gegen sich selbst. In meinem Fall die Sucht. Ob Drogen, Alkohol, Essen oder welches das eigene Loch zudeckende Suchtmittel auch immer, man kämpft stets gegen die eigenen Dämonen. Am Ende kann man den Kampf immer noch verlieren und dann legt man wieder zu. Also muss man ständig in einer Art Alarmbereitschaft sein und sich selbst so umgewöhnen, so umprogrammieren, dass eine stete Wachsamkeit im Hintergrund aktiv ist. Es braucht immer Kontrolle. Reflektieren. Den Blick zu Haribo-Tüten im Supermarkt sofort in den Topf mit Zweifeln werfen. Stellt euch nicht jeden Tag auf die Waage. Plant das Wiegen. Esst IMMER VOR dem Spazierengehen, NIE danach. Geht drei Tage spazieren, wiegt Euch dann > Erfolgserlebnis.
Depression/Stress/Komplexe Situationen
Kommt die Depression, kommt der Heißhunger. Kommt Stress, kommt der Heißhunger. Geratet Ihr in komplexe, unübersichtliche und Euch stark belastende, emotionale Ausnahmesituationen, kann das direkt zur Speisekammer führen und Ihr werdet alles essen, was aufzufinden ist. Vor allem Süßes, Knabberzeug, zwei Dosen Fisch oder was auch immer euer Loch wieder abdeckt, eure Nerven beruhigt, euer Gleichgewicht wiederherstellt (auf eine trügerische Art und Weise). Ihr müsst also an zwei Fronten kämpfen (gegen das Gewicht UND gegen die Quellen der seelischen Belastung/en). Diätpläne aus den Hochglanz-Magazinen helfen da nur wenig und beherzigen meist nie das große Ganze. Trotz der momentan sehr ausgedünnten Abdeckung professioneller Hilfsangebote und Therapeuten*Innen, solltet Ihr bemüht sein, Hilfe an eurer Seite zu haben. Und wenn es nur das Zuhören ist. Liegen aber tiefere Gründe vor, dann sollten sie ans Tageslicht. Man kann dabei ziemlich auf die Nase fallen; mehrmals und frustriert den Stecker ziehen wollen, doch es gibt den einen Therapeut, die eine Therapeutin, die wie ein Deckel auf den Topf passen. Lasst euch nicht entmutigen. Ob all die Knoten aufgelöst werden, die zu meinen vielen Süchten führten, ob der Schmerz verschwindet, das lasse ich auf mich zukommen. Erzwingen kann man nichts. Nur seinen Dämonen die Stirn bieten.
Klamotten
Ja, die Größen werden purzeln. Wenn Ihr Klamotten kauft, nehmt die, die Ihr vorher nie gekauft habt. Immer nur schwarze Hosen? Kauft eine grüne, eine rote, eine blaue Hose, denn sie wird euch daran erinnern, WAS Ihr da gerade durchzieht. Und Ihr werdet Aufmerksamkeit von Menschen bekommen, es wird nachgefragt. Das hat positive Auswirkungen auf euer Selbstbild. Und je mehr Ihr kundtut, WAS passiert, desto schlimmer wird die Niederlage, wenn Ihr aufgebt. Man nimmt sich dadurch ein wenig selbst in den Schwitzkasten. Und als zweiten Tipp: Kauft bei jedem Größenwechsel ein Exemplar (Hemd/Hose) eine oder vielleicht auch zwei Nummern kleiner. Nach drei oder vier Wochen dann hineinzupassen, ist ein Sieg. Und jeder Kampf braucht Siege, sonst wird er umsonst geführt.
Hobbys
Tja, ein weites Feld und ich will da nix aufoktroyieren. In 61 Jahren ist mir jedoch aufgefallen, WIE VIELE kreative Menschen es gibt, die ihre Kreativität dem 8 bis 16.30-Job geopfert haben, der Karriere, der Familie, den Umständen – was auch immer. Bloß weil ihnen mal irgendjemand gesagt hat, das ganze kreative Zeug wäre brotlose Kunst und man muss an Haus, Auto und Bausparvertrag denken. Das ist Bullenscheiße. Kann der Mensch nicht kreativ sein und nicht zumindest ein wenig diese Kreativität ausleben, verliert er sich in den Niederungen der Bedeutungslosigkeit. Menschen SIND kreativ und diese Kreativität hat uns am Ende so weit gebracht. Also lebt sie aus. Entdeckt das, was euch Spaß macht. Sei es malen, stricken, zeichnen, musizieren, ein Instrument lernen, eine Sprache, dichtet, bildhauert, töpfert – egal was, aber lasst diese Energie nicht ungenutzt herumliegen. Kaum einer von uns wird es in den Louvre schaffen, aber kreatives Arbeiten ist immer ein Dialog mit sich selbst – und damit eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich und/oder der Welt.
Fazit
Verlasst euch NUR und AUSSCHLIEßLICH auf euch selbst und euren Hausarzt (wenn er gut ist). Lasst euch nicht verwirren oder kirre machen von den – ja, durchaus gut gemeinten – Ratschlägen aus den Mündern von Tanten, Onkel, Nachbarn, Kumpels, Freundinnen oder sonstigen Wohlmeinenden. Und noch ein Rat: Schwelgt nicht in großen Worten vom Abnehmen und dem, was passiert und wie Ihr es durchzieht, mit welchen Mitteln, was euch dazu gebracht hat etc. Understatement, vornehme Zurückhaltung, reagiert mit leicht britischer Manier. Die Leute werden schon sehen, DAS was geschieht. Haltet den Ball flach. Ihr riskiert nur Fragen über Fragen und noch mehr Ratschläge oder IHR werdet gefragt, WIE Ihr das macht. Zu viel Geschwafel, das bringt eure Konzentration durcheinander. Fokussiert euch nur auf euch selbst. Ach ja, und denjenigen, denen aufgefallen ist, dass ich Veganer bin aber Quark zum Frühstück esse … ja, das Abnehmen ist eine Ausnahmezeit. Eiweiß über Hülsenfrüchte bringt leider auch viele Kalorien mit sich, die ich besser in andere Nahrung investiere (die vielen Salate) und damit in Masse.
Ich hoffe, einigen hilft, was ich geschrieben habe. Wer Fragen hat, der melde sich. So weit es in meiner Kraft steht, beantworte ich alles.
Kapla!
Euer Heiko