Die einprägsamsten Momente

Lyrik, Gedichte, Kurzprosa … bilden die einprägsamsten Momente im Leben ab. Meist nur sekundenkurze Situationen mit enormer emotionaler Wucht. Oder Momente intensivster Wahrnehmung. Die Aufmerksamkeit steigert sich, die Konzentration ist auf höchstem Level, alle Sinne sind im Alarmzustand. Und dann? Kommt das Tal. Dunkler und tiefer als gewünscht. Dann suchen wir nach Worten für das Erlebte. Fängt man mit dem Schreiben an, sind die Worte meist zahllos und blumig. Eine Adjetktivflut. Aber je älter frau/man wird, desto konzentrierter und zielsicherer werden die Beschreibungen. Lyrik, Gedichte, Kurzprosa … sind auch ein Mittel der Reflexion, des Reifens. Sie dienen nicht nur dazu, sich selbst von außen zu betrachten, sie schärfen auch alle Sinne, halten sie am Laufen und auf hohem Niveau. Wie mit allem, was psychische Abhängigkeiten erzeugen kann, ist auch das Schreiben von Lyrik früher oder später eine Sucht. Je intensiver Situationen und Reflexion durch das Beschreiben, desto früher wird es zur Sucht. Schreiben kann sehr süchtig machen.

Heinrich entdeckt den Moment

Im Band „Heinrich entdeckt den Moment“ finden sich Worte aus mehr als 35 Jahren. Sie sind auch Teil eines beobachtbaren Weges. Nicht selten werden sich Leser:innen darin wiederfinden; denn die Auswirkungen von Lebenssituationen sind für viele Menschen identisch. Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall Freude beim Lesen der Zeilen und freue mich auf Kommentare. Und bitte beachten Sie die Regeln der Kommunikation beim Kommentieren. Vielen Dank.
Ihr Heiko Tessmann
Heinrich entdeckt den Moment

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.